Meine Erfahrungen mit Eneloop Akkus – Die besten Akkus der Welt?

Eneloop Akkus Erfahrungen

Bestimmt nutzt auch Ihr AA oder AAA Akkus in Euren Blitzgeräten, Kameras, Belichtungsmessern und anderen Geräten, oder? Während ich früher mit Akkus sehr schlechte Erfahrungen gemacht habe, weil sie immer dann leer waren, wenn ich sie brauchte und meist auch nicht lange ihre Ladefähigkeit behielten, habe ich mit den Sanyo (Panasonic) Eneloop Akkus (Link zu amazon) nur positive Erfahrungen gemacht.

 

Meine Erfahrungen mit den Eneloop Akkus – Haltbarkeit

Die Eneloop Akkus sind sogenannte NiMH-Akkumulatoren mit niedriger Selbstentladung (LSD-NiMH Akkus). Dieser Typ ist eine Variante der Nickel-Metallhydrid-Akkumulatoren und besitzt gegenüber diesen eine sehr niedrige Selbstentladung. Eneloop Akkus können also sehr lange gelagert werden und behalten trotzdem ihre Ladung fast vollständig. Das ist sehr praktisch, wenn man zum Beispiel immer Ersatzakkus in der Fototasche mit sich führt. Man muss nicht ständig Akkus nachladen, weil diese Ihre Ladung verloren haben.

Aufnahme Eneloop Akkus für Artikel meine Erfahrungen

Die Eneloop Akkus sind schicke und langlebige Akkus, die Ihre Kapazität lange halten.

Hersteller der Eneloop Akkus ist die japanische Firma Sanyo, die 2009 von Panasonic gekauft wurde. Sanyo führte die Eneloop Akkus erstmals 2005 am Markt ein und war Vorreiter der Technologie der NiMH-Akkumulatoren (Akkus) mit niedriger Selbstentladung (LSD-NiMH Akkus). 2009 wurde die 2. Generation vorgestellt und seit 2012 ist nun die 3. Generation erhältlich (mit einem “B” am Ender der Typenbezeichnung). Die Selbstentladung soll hier laut Sanyo weiter verringert worden sein. Ausserdem sollen nun bis zu 1800 Ladezyklen möglich sein. Wenn ich also meine Akkus jeden Tag laden würde, sollten die Akkus fast 5 Jahre halten laut Hersteller. In der Praxis habe ich meine ersten Eneloop Akkus mittlerweile fast 7 Jahre im Einsatz und sie halten die Ladung noch genauso gut wie am ersten Tag.

Nahaufnahme Erfahrungen Eneloop Akkus in Ladegerät

Eneloop Akkus sollten immer in einem prozessorgesteuertem Ladegerät wie dem Technoline BC 700 geladen werden.

 

Meine Erfahrungen mit den Eneloop Akkus – Performance

Ich habe Eneloop Akkus in den Größen AA und AAA im Einsatz. Die Kapazität der Größe AA sind ca. 1.900 mAh, die der Größe AAA ca. 750 mAh. Für meine Blitzgeräte und meinen Sekonic Handbelichtungsmesser ist das mehr als ausreichend und auch meine Canon DSLR Kameras lassen sich damit betreiben (mit Akkueinsatz im Akkugriff).

Meine Eneloops lade ich alle paar Monate und bin immer wieder überrascht wie viel Ladung die Dinger noch haben. Bislang hatte ich noch keinen ausgefallenen oder defekten Akku oder Performanceprobleme im Betrieb. Selbst meine Blitzgeräte laden schnell nach und halten sehr lange mit den Eneloop Akkus. Meistens brauche ich selbst auf einer langen Hochzeit die Ersatzakkus überhaupt nicht.

Meine Erfahrungen mit Eneloop Akkus sind also durchweg positiv und ich habe absolut nichts an den Akkus auszusetzen.

Wichtig für den Erhalt der guten Performance der Eneloop Akkus ist ein gutes und prozessorgesteuertes Ladegerät. So ein Ladegerät muss nicht teuer sein. Ich verwende zum Beispiel das Technoline BC 700 was es günstig auf amazon zu kaufen gibt (jetzt bei amazon kaufen).

Ein prozessorgesteuertes Ladegerät ermöglicht viele Ladezyklen und verhindert ein schädliches Überladen der Akkus, da es bei Erreichen des Ladezustand den Ladevorgang automatisch abbricht.

Etwa jedes Quartal, spätestens aber jedes halbe Jahr, führe ich einen sogenannten Refresh der Eneloop Akkus durch. Hierbei werden die Akkus vom Ladegerät automatisch entladen und wieder geladen und zwar so oft, bis die maximale Kapazität wieder erreicht ist. Keine Ahnung, ob das wirklich der Grund ist, warum meine Eneloops immer noch halten. Aber ich werde das auch in Zukunft so machen und da das Ladegerät alles vollautomatisch steuert, ist mein Zeitaufwand minimal.

Das Technoline BC 700 Ladegerät ist ein prozessorgesteuertes Ladegerät und perfekt geeignet für die Eneloop Akkus. (Bildquelle: amazon)

 

Selbstentladung bei Akkus

Das Besondere an den Eneloop Akkus ist die sehr niedrige Selbstentladung. Herkömmliche Akkus entladen sich praktisch schon direkt nach dem Ladevorgang. In den ersten 24 – 48 Stunden beträgt bei diesen der Ladeverlust etwa 10% und danach 15-50% pro Monat. Im schlimmsten Fall sind gewöhnliche Akkus also nach gut 2 Monaten komplett leer. Schlecht, wenn man dann solch einen Akku aus der Fototasche kramt und zum Beispiel seinen Blitz damit betreiben will. Die Eneloop Akkus verlieren im ersten Monat nur etwa 15 Prozent und dann sogar nur 15 Prozent pro Jahr.

 

Meine Erfahrungen mit Eneloop Akkus – Fazit

Die Eneloop Akkus sind nach meinen Erfahrungen die besten Akkus, die es zu kaufen gibt und meine einzige Kaufempfehlung für AA oder AAA Akkus.

Der einzige “Nachteil” der Eneloop Akkus ist die niedrige verfügbare Kapazität von maximal 1.900 mAh. Herkömmliche NiMH-Akkus sind bis 3.000 mAh erhältlich. In der Praxis wird man diesen Nachteil meiner Meinung und Erfahrung nach aber nicht spüren.

Ihr könnt die Eneloop-Akkus über diesen Link direkt bei amazon kaufen und unterstützt hierdurch meine Arbeit (ich erhalte eine kleine Provision von amazon bei einem Kauf, am Preis ändert sich für Euch nichts.).

 

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