Meine Ausrüstungsempfehlung für die Landschaftsfotografie

Ausrüstungsempfehlung für die Landschaftsfotografie

Das ich einmal eine Empfehlung zur Ausrüstung für die Landschaftsfotografie veröffentlichen werde, hätte ich bis vor ein paar Wochen nicht gedacht. Wie kam es dazu?


Nun, nachdem mittlerweile mehrere Besucher meinen Blog über den Suchbegriff „Empfehlung Ausrüstung Landschaftsfotografie“ wie auch immer gefunden haben (ich habe hierzu absolut nichts bis dato in meinem Blog geschrieben), muss das Thema zumindest für einige von Euch irgendwie interessant sein.
Damit diese Besucher nun endlich auch das finden wonach sie suchen, habe ich mich dazu entschlossen einen kurzen Beitrag zum Thema „empfohlene Ausrüstung für die Landschaftsfotografie“ zu schreiben.

 

Landschaftsfotografie am Waldbach

Für die Landschaftsfotografie braucht es keine weiten Landschaften. Auch z.B. im Wald sind großartige Motive zu finden.

Auch wenn ich heute zum überwiegenden Teil Menschen fotografiere, bin ich im Herzen immer auch ein Landschafts- bzw. Naturfotograf geblieben. Naturfotografie bzw. die Landschaftsfotografie hat sich während meines Studium zu einer richtigen Leidenschaft entwickelt und ich habe einige Jahre sehr viel Zeit damit verbracht.
Ich bin bestimmt kein Experte auf dem Gebiet, aber ich denke einige Bilder von mir sind ganz passabel und vorzeigbar geworden. Wenn Ihr mal so richtig großartige Landschaftsfotos sehen möchtet, kann ich Euch diese Fotografen-Websites empfehlen:

Rainer Mirau – http://www.silentmoment.com
Alain Briot – http://www.beautiful-landscape.com
Verena Popp-Hackner & Georg Popp – http://www.popphackner.com

So, nun aber zu meiner Ausrüstungsempfehlung für die Landschaftsfotografie. Alles im folgenden Gesagte ist meine ganz persönliche Meinung und bezieht sich auch nur auf meine eigenen Erfahrungen. Der Beitrag erhebt daher keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit oder Vollständigkeit.

 

HDR Landschaftsfotografie

Landschaftsfotografie kann auch Elemente unserer zivilisierten Welt enthalten. Hier ein wunderschönes altes Gebäude am Rheinfall in der Schweiz. HDR-Aufnahme, bearbeitet mit Photomatix Pro

 

Ausrüstungsempfehlung – Die Kamera für die Landschaftsfotografie

Im Allgemeinen wird die Kamera in der Digitalfotografie völlig überbewertet, gerade auch in der Landschaftsfotografie. Natürlich ist die Wiedergabe von Details in Landschaftsfotos umso besser, je größer der Bildsensor und die Anzahl der Pixel ist, aber dem sind physikalische Grenzen durch die Abbildungsleistung der Objektive und der Pixelanordnung auf dem Bildsensor gegeben. Zur Frage nach der „optimalen Sensorgröße in der Digitalfotografie“ habe ich vor einiger Zeit einen Beitrag verfasst: Vollformat oder APS-C oder Micro-Four-Thirds Sensor?

Es gibt viele richtig gute Landschaftsfotografen, die mit Kameras mit APS-C oder noch kleineren Sensoren arbeiten. Generell bevorzuge ich aber etwas größere und robustere Kameras, wenn das Gewicht keine große Rolle spielt, und greife auf meine Vollformat oder APS-C Kameragehäuse zurück.
Solange Ihr mit der Landschaftsfotografie kein Geld verdienen müsst und Ihr keine extrem großformatigen Abzüge von Euren Landschaftsfotos machen möchtet, empfehle ich Euch daher auch eine solide, sprich stabile und nach Möglichkeit auch gegen Spritzwasser geschützte DSLR mit APS-C oder Vollformatsensor von einem der großen Hersteller.
Das ist die Basis für eine Ausrüstung, die Ihr über Jahre verwenden und ausbauen könnt.

Empfehlen kann ich Euch aus eigener Erfahrung Canon, Nikon und Sony, wobei die Auswahl an Objektiven und Zubehör bei Canon und Nikon am größten sein dürfte. Testet im Laden verschiedene Modelle und Hersteller und entscheidet Euch für das, was Euch von der Bedienung her am besten gefällt und das Ihr Euch leisten könnt. Bedenkt dabei, dass Ihr Euch in ein paar Jahren eher ein neues Gehäuse als ein neues Objektiv kaufen werdet und spart lieber etwas Geld am Gehäuse und kauft Euch von Anfang an ordentliche Objektive.

Landschaftsfotografie am Waldbach, hier im Eyachtal im Nordschwarzwald.

Landschaftsfotografie am Waldbach, hier im Eyachtal im Nordschwarzwald.

 

Wem eine APS-C oder gar Vollformatkamera zu schwer oder zu klobig sein sollte, dem kann ich für die Landschaftsfotografie auch ein gute Systemkamera- bzw. Micro-Four-Third (MFT) System empfehlen.
Ich selbst nutze für Landschaften neben meiner Canon EOS 5D MK II oder Canon 7D auch hin und wieder die Fuji X Pro 1 und bin sehr zufrieden damit.

Eine Ausrüstung auf Basis einer Systemkamera oder MFT-Kamera sind die beste Wahl für alle die Landschaftsfotografie mit leichtem und kompaktem Gepäck betreiben wollen, sei es beim Wandern, Klettern, Bergsteigen, auf Flugreisen oder im Familienurlaub. Meine komplette Fuji X Pro 1 Ausrüstung für die Landschaftsfotografie wiegt nur einen Bruchteil meiner DSLR-Ausrüstung und findet in meiner kleinen Billingham Hadley Pro Kameratasche Platz.
Für meine DSLR-Ausrüstung benötige ich da schon einen großen Fotorucksack. Und der wird vollgepackt mit dem ganzen Vollformatkram auf Dauer ziemlich schwer. Den Gewichtsunterschied der Ausrüstung merkt man auf einer längeren Wanderung recht schnell.

Landschaftsfotografie muss nicht immer viel Landschaft zeigen...

Landschaftsfotografie muss nicht immer viel Landschaft zeigen…

 

Für alle Qualitätsfanatiker und professionelle Landschaftsfotografen kommt als Kamera eigentlich nur eine Großformatkamera oder eine digitale Mittelformatkamera in Frage. Alle 3 oben genannten Fotografen arbeiten bevorzugt mit einer Großformatkamera oder Mittelformatkamera Ausrüstung.
Beide Systeme haben neben der reinen Abbildungsleistung den gerade in der Landschaftsfotografie entscheidenden Vorteil, dass die langsame Arbeitsgeschwindigkeit der Ausrüstung den Fotografen zwingt viel ruhiger und bedachter zu fotografieren als man das mit einer „schnellen“ DSLR machen würde. Hierdurch werden Landschaftsfotos automatisch besser, da es hier sehr stark auf die gekonnte Bildgestaltung und das sorgfältige Arbeiten vom Stativ aus ankommt.

 

Ausrüstungsempfehlung – Die Objektive für die Landschaftsfotografie

Die Meisten werden bei Landschaftsfotos wohl direkt an Weitwinkelobjektive denken. Je extremer, desto besser. Ja, mit Weitwinkelobjektiven und Superweitwinkelobjektiven kann man großartige Landschaftsfotos machen. Ich selbst besitze das Canon EF 16-35mm 2.8 L USM Objektiv und finde 16mm oder 20mm am Vollformat schon ziemlich interessant. Aber man bekommt halt auch mächtig viel aufs Bild und das ist der große Nachteil in unserer zugebauten Zivilisations-Landschaft. Ausserdem muss man unterhalb 35mm Brennweite schon sehr genau arbeiten, um stürzende Linien und Verzerrungen im Bild zu verhindern.

Ein Teleobjektiv ist meine Empfehlung für die Landschaftsfotografie. Es komprimiert den Bildausschnitt und blendet unerwünschtes Umfeld aus.

Ein Teleobjektiv ist meine Empfehlung für die Landschaftsfotografie. Es komprimiert den Bildausschnitt und blendet unerwünschtes Umfeld aus.

Als erstes Objektiv für Eure Ausrüstung würde ich Euch daher ein leichtes Teleobjektiv empfehlen, vielleicht passt zu Eurem Stil aber auch eher ein Normal-Zoom (50mm Objektiv) mit einer Teleeinstellung.
Mit einem Teleobjektiv lassen sich Landschaftsdetails sehr gut isolieren und störende Hochspannungsmasten, qualmende Schornsteine, usw. einfach ausblenden.

Hier fallen mir eigentlich gleich zwei Canon Objektive ein, die ich Euch empfehlen kann:

Canon EF 4/70-200mm L USM (IS muss nicht unbedingt sein)
Canon EF 4/24-105mm L USM IS

Mit beiden lässt sich prima arbeiten und die Ausrüstung für die Landschaftsfotografie bleibt auch noch tragbar. Beim 24-105er habt Ihr sogar bereits ein Weitwinkel integriert. Allerdings sind beide Objektive nicht gerade ein Schnäppchen, obwohl sie beide gerade noch bezahlbare L-Linsen sind. Die gute Nachricht kommt…

Da man in der Landschaftsfotografie meist ohnehin weit abblendet, um eine große Schärfentiefe zu bekommen, können wir auch getrost günstigere Objektive verwenden, z.B. ein mit der Kamera geliefertes Kit-Objektiv. 1 – 2 Stufen abgeblendet ist fast jedes Objektiv zu gebrauchen.
Trotzdem sind die beiden obengenannten Objektive meine Empfehlung, da sie sich auch sehr gut für andere Motive eignen, bei denen man eher mit einer geringen Schärfentiefe arbeiten möchte. Sie sind sehr robust und wertig verarbeitet und können problemlos auch mit einer offenen Blende verwendet werden. So habt Ihr dann gleich auch noch eine prima Ausrüstung für Portraits und für Bilder bei schwachem Licht (und offener Blende). Wer will schon nur Landschaften fotografieren 😉

Ein Zoom-Objektiv ist meine Empfehlung für die Landschaftsfotografie. Es lässt sich flexibel einsetzen und erlaubt den Bildausschnitt auch in schwierigeren Situationen immer optimal auswählen zu können.

Ein Zoom-Objektiv ist meine Empfehlung für die Landschaftsfotografie. Es lässt sich flexibel einsetzen und erlaubt den Bildausschnitt auch in schwierigeren Situationen immer optimal auswählen zu können.

 

Auf jeden Fall empfehle ich Euch erst einmal Zoomobjektive für die Landschaftsfotografie, auch wenn viele andere Fotografen Festbrennweiten empfehlen wegen der Reduktion, der Qualität, den „schöneren“ Lensflares, usw.. Mit dem Zoom seid Ihr flexibler.
Überlegt mal wie Ihr, wenn Ihr Euer Stativ gerade auf einer Steingruppe in einem Waldbach in Stellung gebracht habt, mit einer Festbrennweite nach vorne oder hinten gehen sollt, nur weil der Bildausschnitt nicht optimal ist? Oder Ihr habt hinter Euch keinen Platz oder Ihr steht am Strand und kommt nicht weiter nach vorne.

Mit einem Zoom könnt Ihr den Bildausschnitt problemlos verändern, könnt ranzoomen oder rauszoomen und erhaltet leicht aus einem Motiv mehrere Fotos durch unterschiedliche Bildausschnitte.

Für Weitwinkelaufnahmen braucht es eine möglichst unberührte Landschaft ohne störende Elemente.

Für Weitwinkelaufnahmen braucht es eine möglichst unberührte Landschaft ohne störende Elemente.

 

Ein reines Weitwinkelobjektiv für die Landschaftsfotografie würde ich mir erst dann kaufen, wenn ich schon eine Weile Landschaften fotografiert habe und tatsächlich auch öfter in Landschaften komme, die interessant und unverbaut sind, um mit einer Weitwinkelansicht festgehalten zu werden. Das kann z.B. am Meer oder auch in einem weitgehend naturbelassenen Wald sein.

 

Ausrüstungsempfehlung – Das Stativ für die Landschaftsfotografie

Ohne Stativ keine Landschaftsfotografie. Dieser Spruch gilt nicht nur bei der Arbeit mit Mittelformat und Großformatkameras, sondern gerade auch bei der Digitalfotografie mit DSLR- und Systemkameras. Überhaupt gehört ein gutes Stativ in jede Foto-Ausrüstung, nicht nur für die Landschaftsfotografie.

Natürlich kann man auch ohne Stativ tolle Landschaftsbilder aufnehmen, aber mit werden sie einfach besser. Erstens arbeitet man mit Stativ ruhiger und konzentriert sich sehr bewusst auf den Bildaufbau, zum anderen sorgt das Stativ für das letzte Quäntchen an Schärfe im Bild und bei längeren Belichtungszeiten oder HDR-Aufnahmen kann man ohne Stativ erst garnicht fotografieren. Dazu noch ein Drahtauslöser oder ein elektrischer Fernauslöser für die Kamera und die Spiegelvorauslösung eingeschaltet, schon habt Ihr bei statischen Motiven immer rattenscharfe Bilder.

Ohne Stativ keine Landschaftsfotografie, erst recht keine HDR-Aufnahmen wie diese hier. Es ist meine Empfehlung für die Landschaftsfotografie.

Ohne Stativ keine Landschaftsfotografie, erst recht keine HDR-Aufnahmen wie diese hier. Es ist meine Empfehlung für die Landschaftsfotografie.

 

Gute Stative haben einen auswechselbaren Stativkopf und werden von Gitzo, Manfrotto, 3Legged Things, Berlebach, Novoflex, und vielen anderen hergestellt. Ob Ihr als Material Aluminium, Carbon oder Holz wählt ist Geschmacksache, vor allem aber eine Budget- und Gewichtsfrage.

Stative mit Holzbeinen sind im Hinblick auf die Schwingungsdämpfung die beste Wahl, allerdings sind sie schwer, sperrig und die Guten von Berlebach sehr teuer. Als Material ist Holz empfindlich gegenüber Feuchtigkeit und das ist in der Landschaftsfotografie eher von Nachteil.

Stative aus Kohlefaser (Carbon) sind leicht, steif, sauteuer und brechen leicht wenn man sie fallen lässt. Sie sind ideal wenn man sehr mobil sein möchte und jedes Gramm Ausrüstung sparen muss, z.B. beim Wandern, Klettern, usw..

Und es sind Spielzeuge für Connaisseure und Snobs 😉

Im Anfall von Wahnsinn habe ich mir vor einigen Jahren mal das Gitzo GT 2141 Carbon-Stativ  gekauft. Es ist gerade noch bezahlbar und auch wirklich sehr hochwertig verarbeitet. Es macht irrsinnig viel Spass damit zu arbeiten und die Hände riechen so „schön“ nach der Kohlefaser. Aber kaufen würde ich es mir wahrscheinlich nicht wieder. Soviel Geld für ein Stativ ist einfach bekloppt.

Aluminium ist ebenfalls ein relativ leichtes und steifes Material und nicht so teuer wie Carbon/Kohlefaser. Das macht Aluminium-Stative zum idealen Kompromiss aus Gewicht und Preis. Aluminumstative sind auch wesentlich robuster als Carbonstative.
Ich habe gute Erfahrungen mit der Manfrotto 055-Stativserie und dem 3Legged Things Stativ gemacht. Letzteres ist für mich das ideale Reisestativ, mit einem extrem kleinen Packmaß.

Ein Aluminium-Stativ wäre meine erste Empfehlung für die Ausrüstung zur Landschaftsfotografie. Sie sind vergleichsweise günstig, leicht und robust.

Landschaftsfotografie auf Texel. Dieses Bild entstand sogar ohne Stativ, da es viel zu windig war, um ein Stativ aufzubauen.

Landschaftsfotografie auf Texel. Dieses Bild entstand sogar ohne Stativ, da es viel zu windig war, um ein Stativ aufzubauen.

 

Neben dem Gewicht ist natürlich auch das Packmass entscheidend, wie kompakt ein Stativ beim Transport ist. Hier ist es neuerdings bei vielen Stativen möglich, die Beine nach oben zusammenzuklappen, so dass sich der Stativkopf zwischen den nach oben geklappten Beinen befindet. Für ein möglichst kleines Transportmass ist das ideal, funktioniert aber leider nur mit kleineren Kugelköpfen, die weniger Tragkraft haben als ihre großen Brüder. Mit einer Systemkamera ist das kein großes Problem, aber mit einer DSLR und einem schwereren Teleobjektiv wird es da schon schwierig.

Ein gutes Stativ muss Eure Kamera und Objektive zuverlässig und schwingungsfrei in allen Arbeitshöhen, die Ihr benötigt, halten. Bei meiner Körpergröße (ich bin ca. 1,78m klein) und meiner Vorliebe für Makroaufnahmen und die Landschaftsfotografie bedeutet das jede Arbeitshöhe von Bodenhöhe bis etwa 1,70 Meter. Hierfür kann ich bei allen meinen Stativen die Beine komplett abspreizen und die sogenannte Mittelstange entfernen, um den Stativkopf direkt am Boden einsetzten zu können. Wenn Ihr plant auch Makrofotografie zu betreiben, achtet darauf.

Mit dem Stativkopf befestigt Ihr Eure Kamera auf dem Stativ. Er erlaubt es die Kamera in mehrere Richtungen zu schwenken, um z.B. den Horizont im Bild gerade zu rücken oder ins Hochformat zu gehen. Generell gibt es Kugelköpfe, sowie Drei-Wege-Neiger und Zwei-Wege-Neiger (z.B. Videoneiger oder den Gimbal, für lange und schwere Teleobjektive). Welchen Kopf Ihr wählt ist Geschmackssache. Testet am besten im Laden mehrere Köpfe und probiert, mit welchem System, Kugelkopf oder Neiger, Ihr am besten zurechtkommt. Bei den bei den Stativen genannten Herstellern seid Ihr auch hier richtig.

 

Ausrüstungsempfehlung – Filter in der Landschaftsfotografie

Über Filter in der Landschaftsfotografie habe ich bereits an anderer Stelle geschrieben. Dort werden alle für die Landschaftsfotografie benötigten Filter im Detail erklärt:

Polfilter
Grauverlaufsfilter
ND-Filter

Und mehr möchte ich daher an dieser Stelle auch nicht wiederholen. Ausser vielleicht, dass sich viele Filter in der Digitalfotografie und gerade auch in der Landschaftsfotografie nicht wirklich durch eine Nachbearbeitung mit Adobe Lightroom oder Photoshop imitieren lassen. Ausser der Grauverlaufsfilter in Adobe Lightroom (Verlaufsfilterwerkzeug). Hierüber habe ich hier im Blog vor einiger Zeit berichtet.

 

Sonnenaufgang am Wattenmeer bei Niedrigstand, Texel, Holland

Ein guter Verlaufsfilter ist in der Landschaftsfotografie für viele Situationen unverzichtbar.

 

 

Ausrüstungsempfehlung – Zubehör in der Landschaftsfotografie

Was brauche ich sonst noch, um gute Landschaftsbilder zu machen? Eigentlich nicht mehr viel.

Eine Libelle bzw. Kamera-Wasserwaage für den Blitzschuh leistet gute Dienste bei der exakten Ausrichtung der Kamera. Im Prinzip ist das eine Wasserwaage in mehrere Richtungen. Mit einer Libelle lässt sich die Kamera perfekt horizontal ausrichten. Viele Digitalkameras haben heute auch bereits eine elektronische Wasserwaage eingebaut, die eine Libelle überflüssig macht.

Ein Fernauslöser hilft beim Fotografieren vom Stativ aus zu schärferen Bildern, speziell bei längeren Belichtungszeiten ab etwa 1/30s. Am besten man aktiviert zusätzlich auch noch die Spiegelvorauslösung der Kamera.

Eine Plastiktüte oder Duschhaube aus dem Hotel schützt die Kamera bei einem kurzen Regenschauer.

Eine App mit Sonnenauf- und untergangszeiten ist extrem hilfreich für Landschaftsaufnahmen zu diesen Zeiten. Ich selbst verwende hierfür die Foto-App PhotoBuddy auf meinem iPhone 5.

 

Meine Ausrüstungs-Empfehlungen für die Landschaftsfotografie in der Zusammenfassung:

Groß, schwer, robust, teuer, hochwertig, umfangreich:

Canon EOS 5D MK III oder Canon EOS 5DS R oder vergleichbar
Canon EF 16-35mm/2.8 L USM
Canon EF 24-105mm/4 L USM IS
(ich selbst habe leider nur das schwerere Canon EF 24-70mm/2.8 L USM ohne IS)
Canon EF 70-200mm/4 L USM
Gitzo Carbon-Stativ
Lee Grauverlaufsfilter in zwei ND-Graden
Polfilter
Vario ND-Filter

 

Klein, leicht, weniger robust, weniger teuer, hochwertig, kompakt:

Fujifilm X-Pro 1 oder Fuji X-T1
Fujinon XF 14mm F2.8,
Fujinon XF 18mm F2 oder Fuji XF 23mm F1.4,
Fujinon XF 35mm F1.4 und das
Fujinon XF 56mm F1.2 oder
Fujinon XF 18-55mm F2.8-4 R LM OIS und das
Fujinon XF 55-200mm F3.5-4.8 R LM OIS
3Legged Things EVE Aluminium Stativ
Filter wie oben

 

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Rheinfall Schaffhausen mit dem Schloss Laufen am Abend, Schweiz

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11 Comments

  1. stehe ebenfalls vor der frage vollformat oder APS-C bzw. APS-C oder micro-four-thirds. dein beitrag und deine empfehlungen sind daher für mich sehr hilfreich.
    toller blog übrigens :-) wann gibt´s dein buch zu kaufen?

    Reply
    • Hallo Simon,

      Danke 😉

      Das Buch bzw. der Text sind in Arbeit, dann kommt noch das ganze Korrekturlesen, das Layout (obwohl es ja „nur“ ein eBook wird) und die Konvertierung. Geplant war es mal für Ostern, aber es wird wohl deutlich später werden.

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      Gruß
      Dominik

      Reply
  2. Hi Dominik,
    schöne Zusammenfassung. Zufällig kam heute mein Haida ND Filter für solche coolen Wasseraufnahmen wie deinen Rheinfall (das letzte Mal, als ich dort war, hatte ich leider noch keinen ND).
    Das Manfrotto 055 steht bei mir auch ganz oben auf der Wunschliste. Hatte erst überlegt, mir aus Gewichtsgründen das 190 zu kaufen aber als ich es dann mal in der Hand hielt, fehlte mir irgendwie dieses „Das ist es“ Gefühl. So ne 5D mit 70-200mm will ja auch fest sitzen :-).
    LG, Markus Berndt

    Reply
    • Hi Markus,

      absolut. Für diese Kombi brauchst Du schon ein „richtiges“ Stativ. Die 055er Serie von Manfrotto ist da ein echter Tipp und hat ein prima Preis-Leistungs-Verhältnis.

      Gruß
      Dominik

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